30. August 2010: Der Kopf hat die neue Situation längst akzeptiert. Beinen und Bauch fällt es schwerer, sich mit den ungewohnten Umständen zu arrangieren. „Ganz klar, der Sport fehlt“, sagt Christoph Preuß. Hinter dem Neunundzwanzigjährigen liegt der erste Sommer, in dem sich nicht von früh bis spät alles um Fußball und die körperliche Vorbereitung auf die nächste Saison drehte. „Ein bis zwei Kilo werden es schon sein, die ich mehr auf den Rippen habe“, sagt der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt. Preuß kann sich aktuell nicht mehr so bewegen, wie er gerne würde, um seine Figur in Form zu halten – und den Wechsel vom Leistungssport auf den Bürostuhl mit dem ihm eigenen Ehrgeiz zu gestalten.